Sag mal, E.ON, wie geht das mit dem Energie sparen?

Unser neues Passivhaus, in dem wir zum Glück nur zur Miete wohnen, entpuppt sich so langsam als Energieschlucker. Wobei ich grundsätzlich nichts gegen diese Bauweise sagen will! Aber wenn sämtliche Wärme- und Warmwassererzeugung über Strom und Solarthermie stattfindet, kann das in einem recht dunklen Winter wie dem letzten, schon mal ganz schnell ins Geld gehen.

Obwohl wir bis Oktober noch ein beachtliches Guthaben aus unseren Abschlagszahlungen hatten, wurde daraus in nur 4 Monaten eine Nachzahlung von über 300 Euro. Da ich selber aus der Branche komme und mich mit Strom, Erzeugungskosten und Vertrieb ganz gut auskenne, liegt mir dieses Thema natürlich am Herzen. Was passt also besser, als sich mal mit dem Thema Strompreis, Stromfresser und Energiesparen etwas genauer auseinander zu setzen?

Zuerst wäre da einmal die Frage, warum kostet Strom so viel und wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Entgegen der weitläufigen Annahme sind es nicht nur die Energievertriebe, die sich an unserem Stromverbrauch eine goldene Nase verdienen…

Zunächst wäre da (wieder einmal) der Staat, der sich über 50% der Stromgesamtkosten als Steuern, Umlagen und Abgaben einverleibt. In den letzten sieben Jahren hat sich dieser Preisbestandteil übrigens mehr als verdoppelt, was natürlich auch eine Erklärung für die seitdem stetig gestiegenen Strompreise ist.

Erst dann kommen mit ca. 26% die Energiekonzerne selbst, die ihre Kosten für Erzeugung und Vertrieb an den Kunden weitergeben und selbstverständlich an dieser Dienstleistung auch etwas verdienen wollen.

Zu guter Letzt wären dann noch die Netzbetreiber, welche mit ca. 22% der Stromkosten natürlich auch ihre Kosten in Rechnung stellen wollen. Diese umfassen neben die Mess- und Abrechnungskosten, also deinem Zähler, der Ablesung und Weitergabe der Verbrauchsdaten an deinen Stromanbieter auch die Durchleitungskosten und „Hardwarekosten“ wie bspw. die Instandhaltung und Neubau von Überlandleitungen, Travostationen u.v.m..

Sowohl bei den Steuern und Abgaben, wie auch bei den Netzentgelten sind die Stromversorger letztlich den vorgegebenen Preisen ausgeliefert und müssen diese an ihre Kunden auch in Form von Preiserhöhungen weiter geben. Ein Beispiel hierfür ist die Netzentgelterhöhung der TENET zum letzten Jahreswechsel. Deren Netz erstreckt sich von Nord nach Süd über einen großen Teil von Deutschland und die Preiserhöhung trifft so einen großen Teil der deutschen Stromkunden. Warum die TENET ihre Preise erhöht hat? Hauptsächlich wegen „netzstabilisierenden Notmaßnahmen“, welche aus den Erneuerbaren Energien resultieren. Auch so ein Beispiel dafür, dass wir in Deutschland manche Dinge einfach nicht in den Griff bekommen. Dieses Thema jetzt hier weiter auszuführen, würde den redaktionellen Rahmen allerdings sprengen.

Welche Möglichkeiten gibt es also die Stromkosten dauerhaft zu senken?

Zuerst einmal kannst du deinen Energieversorger wechseln.

Hierbei ist es aber wichtig, einen seriösen und verlässlichen Stromanbieter zu wählen. Dass dieser nicht immer der Günstigste ist, sollte den Meisten klar sein. Ich möchte hier beispielhaft einmal die E.ON erwähnen, mit welcher ich bereits eine langjährige und beiderseitige Kundenbeziehung pflege. Wenn du bisher dachtest, dass Strom einfach nur aus der Steckdose kommt, schau einfach mal auf eon.de/gutegruende vorbei und erfahre, was sonst noch dahinter steckt.

Der richtige Tarif kann auch bei deinem Energieversorger eine große Ersparnis ausmachen

Wenn du bereits bei einem günstigen Stromanbieter bist oder gar bei deinem regionalen Energieversorger bleiben möchtest, kann es sich trotzdem lohnen sich noch einmal die Tarife deines Versorgers anzuschauen. Gerade Kunden die in der Grund- oder Ersatzversorgung bei ihrem Energielieferant sind, können mit einem Tarifwechsel richtig Geld sparen. Solltest du also bspw. nach einem Umzug oder einem schief gelaufenen Anbieterwechsel in einem solchen Tarif sein, musst du dich möglichst schnell mit deinem Stromanbieter in Verbindung setzen und zu einem richtigen Stromvertrag wechseln. Für alle Anderen gilt: Immer mal beim Versorger auf der Internetseite oder in der Geschäftsstelle vorbei schauen und nach günstigeren Verträgen suchen. Von alleine wird dir dein Versorger in der Regel nur selten einen günstigeren Stromvertrag anbieten.

Stromsparen und Energiefresser ausfindig machen

Wenn du jetzt alles erwähnte schon gemacht hast und trotzdem noch deine Stromkosten drücken willst, hilft nur eins: STROM SPAREN! Wie das geht? Zuerst einmal solltest du dich auf die Suche nach Stromfressern machen. Alte Geräte können oftmals einen deutlich höheren Stromverbrauch haben als Neue. Am besten benutzt du hierfür ein Verbrauchsmessgerät, welches du bei deinem Stromanbieter ausleihen kannst oder bspw. hier kaufen kannst.

Wie kannst du sonst noch Strom sparen?

Um nicht noch weiter auszuholen würde ich gerne das Thema Einsparpotenzial am Beispiel Kinderzimmer verdeutlichen.

Energiesparen im Kinderzimmer

Kinder lieben es hell. Du solltest also zuerst die vorhandenen Leuchtmittel gegen Energiesparlampen, besser noch LED Lampen austauschen. LEDs sind klein, widerstandsfähiger als Glühbirnen und lassen sich dimmen. Außerdem sind LEDs  besonders Energieeffizienz. Da Energiesparlampen giftiges Quecksilber enthalten, haben diese im Kinderzimmer eh nichts verloren!

Auch wenn es bei uns nicht der Fall ist, so ist Technik im Kinderzimmer doch heute Standard. Da Playstation, Computer, Handyladegeräte, Fernseher und ähnliches auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbrauchen (Standby), sollten diese an Steckdosenleisten mit Kippschalter angeschlossen werden. Wenn die Geräte nicht benötigt werden einfach den Schalter aus und schon wird auch kein Strom verbraucht. Auch Elektrosmog wird so deutlich verringert.

Hol die Kinder mit ins Energiesparboot. Energiesparen schont nicht nur den Geldbeutel und schafft somit Platz für neues Spielzeug, sondern ist auch gut für die Umwelt. Sensibilisiere deine Kinder für dieses Thema. Licht aus wenn keiner im Zimmer ist!

Auch Mama und Papa können Strom sparen

Auch wenn der Trockner die deutlich bequemere Alternative ist, ist er auch einer der größten Energiefresser im Haushalt. Gerade wenn das Gerät schon älter ist, lohnt sich der Tausch gegen einen neuen energieeffizienten Wäschetrockner. Wenn möglich einfach die Sachen auf der Leine trocknen, kostet zwar mehr Zeit, spart so mal ganz schnell hundert und mehr Euro im Jahr.

Bildquelle E.ON

Auch sonst kannst du natürlich die oben genannten Energiespartipps auch auf den restlichen Haushalt anwenden.

Mit welchen Methoden sparst du und Deine Familie Energie im Kinderzimmer? Was sind Deine eigenen Energiespartipps für das Kinderzimmer? Schreib uns einen Kommentar unterhalb dieses Artikels und hilf damit allen Lesern unseres Blogs auch mit Hilfe Deiner Energiespartipps den Energieverbrauch im Kinderzimmer nachhaltig senken!

Dieser Beitrag wurde in Kooperation mit E.ON realisiert.

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